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Nutzerbild Carolin Hetzel

Scherben

von Carolin Hetzel - Montag, 6. Juni 2016, 09:10
 

Der Scherben (nicht: die Scherben, denn damit sind die durch Zerstörung des Scherbens entstehenden Bruchstücke gemeint) ist der nach dem Brand ganz oder teils gesinterte Körper eines keramischen Gegenstands. Eine Verformung ist dann nicht mehr möglich und in Wasser löst sich der verwendete Ton nicht mehr auf. Wasserdurchlässigkeit und Porosität ist beim Scherben von Weichkeramik noch möglich, bei Hartkeramik ist der Scherben dicht. Vom Scherben ist die darauf aufgebrachte Glasur zu unterscheiden. Je nach Keramikart und verwendetem Ton ist der Scherben verschieden gefärbt: grau oder braun bei Steinzeug, weiß bei Porzellan und Steingut, creme bis gelblich und bräunlich bei Fayence oder Majolika, braun bis rötlich bei Terrakotta.

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Sinterung

von Carolin Hetzel - Montag, 6. Juni 2016, 09:11
 

Unter Sinterung, manchmal Versinterung genannt, versteht man in der Keramikherstellung den beim Brennen stattfindenden Übergang vom weichen Zustand einer keramischen Masse in die unumkehrbare, harte und feste Form. Die winzigen Partikel des keramischen Körpers bzw. der Keramikrohstoffe werden dabei zum festen Scherben verbacken. Es sind komplexe Vorgänge, die hier nur vereinfacht erklärt werden können. Sinterung ist insbesondere ein Prozess, bei dem der Übergang vom weichen in den festen Zustand ohne eine dazwischenliegende Schmelzphase mit flüssiger Konsistenz der Masse stattfindet. Sinterungsprozesse verlaufen unterschiedlich, abhängig vom keramischen Rohstoffgemisch, der Brenntemperatur und -dauer, und sie führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Je nach dem Grad der Versinterung entstehen dabei verschiedene Keramikarten. Man unterscheidet vor allem die feste, aber noch poröse Keramik, die man als teilgesinterte Weichkeramik bezeichnet, und die vollständig gesinterte, absolut dichte Hartkeramik. Vollversinterung erfolgt je nach Rohmasse erst bei Temperaturen zwischen etwa 1200 °C und 1450 °C.

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Stachel

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 09:00
 

Stacheln sind so genannte Emergenzen, also Ausbildungen der Epidermis und zuweilen der oberen Zellschichten von Sprossen, Blättern oder Früchten. Weil sie weniger fest mit den inneren Bereichen der Pflanze verwachsen sind als Dornen, lassen sie sich meist vergleichsweise leicht durch Abstreifen entfernen.. Beispiele: Rosen, Brombeeren, manche Palmenblätter, Kastanienfruchthülle.

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Streuung

von Carolin Hetzel - Dienstag, 22. März 2016, 08:46
 

In einer Streuung werden die Gestaltungsmittel in gleichmäßiger oder leicht unregelmäßiger Verteilung verstreut bzw. positioniert, so dass die Verteilung zufällig und ungewollt erscheint. Es können sich leichte Verdichtungen ergeben, jedoch dürfen dabei keine deutlich erkennbaren, regelrechten Gruppen entstehen. Das gestreute Platzieren von Werkstoffen auch als streuende Positionierungsart verstanden werden.

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Substrat

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 13:00
 

Der Begriff Substrat bedeutet Unterlage. Mit Pflanzsubstrat bezeichnet man den Stoff, in den bei Pflanzungen die ausgewählten Pflanzen eingesetzt werden. Das Substrat muss weitgehend auf die Pflegebedürfnisse der Pflanzen ausgerichtet sein. Daher sind verschiedene Erdmischungen als Substrate erhältlich, z. B. die für viele Bereiche einsetzbare Einheitserde, verschiedene Anzuchterden, Orchideenerde, Sukkulentenerde, die auch als Kakteenerde gehandelt wird, Torfkultursubstrate (TKS) für verschiedene Einsatzbestimmungen usw. Auch Blähton für die Hydrokultur sowie Seramis® und Lechuza-Pon sind als Substrate zu bezeichnen.
Die Aufgabe aller Substrate ist es, den Pflanzen Halt zu geben. Je nach Substrat-Typ und Pflanzeneinsatz kommen Aufgaben hinzu, wie Nährstoffbereitstellung mit entsprechender Pufferung der Nährsalzionen, Wasserhalt und Wasserleitung zwischen den Substratpartikeln, Porosität mit entsprechender Fähigkeit zur Luftzufuhr an die Wurzeln. Diese Aufgaben, die ein Substrat zu erfüllen hat, zeigt, dass nur ein entsprechend sorgfältig ausgewähltes Qualitätsprodukt die Anforderungen so erfüllen kann, dass es dem Pflegeanspruch der Pflanzen gerecht wird.

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Sukkulente

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 13:01
 

Manche Pflanzen haben im Laufe der Evolution verschiedene Anpassungen entwickelt, um in Trockengebieten überleben zu können. Eine bedeutende Anpassung ist die Sukkulenz, d. h. die Bildung von verdicktem Gewebe, in dem Wasser für Trockenzeiten gespeichert werden kann. Man bezeichnet diese Pflanzen als Sukkulenten und unterscheidet drei Arten der Sukkulenz. Kakteen und viele Euphorbien zeigen Stammsukkulenz. Agaven haben Blattsukkulenz. Crassula ovata zeigt beide Sukkulenztypen. Wurzelsukkulenz ist eher selten, z. B. bei manchen Haworthia-Arten, zu finden und nicht mit der Nährstoffspeicherung von Rüben und Wurzelknollen zu verwechseln.
Sukkulenten benötigen dementsprechend im Vergleich zu anderen Pflanzen wenig Wasser bzw. seltenere Wassergaben und verlangen oft ein spezielles Substrat.

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Symmetrie

von Gordian Jenal - Montag, 18. Juli 2016, 13:01
 

Siehe dazu Ordnungsart.