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F

Nutzerbild Gordian Jenal

formal-linear

von Gordian Jenal - Montag, 18. Juli 2016, 12:39
 

Diese Gestaltungsart wird wegen des weniger natürlich, sondern wie gezeichnet wirkenden Einsatzes der Werkstoffe auch grafische Gestaltungsart genannt und stellt Formen und Linien, bzw. die jeweilige Wuchsbewegung, in den Vordergrund. Die wesentlichen Kriterien lauten:

  • Die asymmetrische Ordnung wird bevorzugt.
  • Eine Beschränkung auf wenige, wesentliche Werkstoffe ergibt eine besonders deutliche Wirkung.
  • Große Freiräume lassen alle Einzelformen klar erkennen.
  • Die Bewegungsformen steigern sich in ihrer Wirkung durch Verwendung von Formkontrasten.
  • Die Gleichförmigkeit in einer Formation ist jedoch ebenfalls möglich.
  • Persönlichkeit und Geltungsanspruch der Werkstoffe können herausgestellt werden, sind jedoch nicht zwingendes, vorrangiges Kriterium.
  • Die Werkstoffe können gestalterisch gegenüber ihrer natürlichen Erscheinungsform verfremdet werden.
  • Auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel finden Verwendung.
  • Gefäße sind als gestalterisch relevante Form von besonderer Bedeutung, zumal sie in der Regel gut sichtbar bleiben.
  • Geometrische Formen und außergewöhnliche Unikatformen sind besonders günstig.
Nutzerbild Carolin Hetzel

Fotosynthese

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 08:57
 

Pflanzen produzieren in ihren Zellen bei richtiger Temperatur und ausreichender Lichtbestrahlung mit Hilfe ihres Chlorophylls aus den anorganischen Stoffen Wasser und Kohlendioxid den organischen Stoff Traubenzucker. Dabei wird Sauerstoff an die Luft abgegeben und die Lichtenergie im Traubenzucker gebunden. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese oder mit einem veralteten Begriff Assimilation. Als Fotosyntheseprodukte werden die gebildeten Stoffe bezeichnet, vor allem der lösliche Traubenzucker, der sich innerhalb der Pflanze im Saftfluss des Leitungsbahnensystems leicht verteilen lässt. So steht der Traubenzucker allen Bereichen der Pflanzen als Energiequelle und als Grundbaustein für weitere Stoffe (z. B. Stärke und Fette) zur Verfügung, die damit ebenfalls Produkte der Fotosynthese sind.