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Nutzerbild Carolin Hetzel

Carolin Hetzel

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Aerosol

von Carolin Hetzel - Freitag, 18. Dezember 2015, 12:33
 

Als Aerosol (zusammengesetzt aus lateinisch aer = Luft und solutio = Lösung) bezeichnet man ein Gemisch aus feinsten flüssigen und/oder festen Schwebeteilchen in der Luft. Beispiele von Aerosolen sind Spraynebel, Feinstaub oder Ruß in der Luft, Zigarettenrauch und Pilzsporen oder Pollenstaub in der Luft.

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Anordnungsart

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:22
 

Die Anordnungsart bezeichnet die Ausrichtung der Werkstoffstiele zueinander und ihre Ausrichtung auf den Wuchspunkt in einem Werkstück. Man unterscheidet i. d. R. die radiale, die parallele und die frei-ungeregelte Anordnungsart:

  • Bei der radialen Anordnung entspringen die Werkstoffstiele einem so genannten Wuchs- oder Wachstumspunkt, der z. B. bei Sträußen in der Bindestelle liegt.
  • Der parallele Verlauf der Mehrheit der Werkstoffstiele in einem Werkstück ist das wesentliche Merkmal der parallelen Anordnungsart.
  • Der Begriff der frei-ungeregelten Anordnungsart bedeutet keine völlige Regelfreiheit. Gemeint sind vielmehr weniger strenge Bedingungen bei der Anordnung der Stiele sowie als Resultat das Entstehen von Unregelmäßigkeit in der Stielführung mit mehreren verteilt vorzufindenden Kreuzungspunkten und vielen Wachstumspunkten.
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Blähton

von Carolin Hetzel - Montag, 6. Juni 2016, 09:04
 

Blähton wird floristisch als Pflanzsubstrat in der Hydrokultur und zur Dränung eingesetzt. Im Übrigen ist er bei Dachbegrünungen und als Baustoffzuschlag (z. B. in Beton) verbreitet. Blähton wird aus kalkarmem Ton hergestellt und kugelförmig mit Durchmessern von ca. 2 bis 16 mm oder gebrochen und granuliert angeboten. Die Rohtonmasse enthält organische Bestandteile, die beim Brand bei etwa 1100 °C verbrennen und durch gasförmige Ausdehnung zur Porenbildung im Innern der Tonkugeln führen. Die Außenhüllen der Tonkugeln können dicht geschlossen sein, so dass keine kapillare Wasseraufnahme besteht, oder die Poren sind in gewissem Umfang offen, wodurch ca. 10 % Wasseraufnahme und eine kapillare Wassersteighöhe von bis zu 10 cm möglich sind. Durch den hohen Gas- bzw. Porenanteil (ca. 80 %) ist Blähton sehr leicht. Er verrottet nicht, ist chemisch neutral und hat nur eine schwache Pufferung. Daher ist in der Hydrokultur ein Ionenaustauschdünger erforderlich. Die für Blähton gebräuchliche Bezeichnung Lecaton kommt vom englischen lightweight expanded clay aggregates und bedeutet leichtgewichtiger, geblähter Ton-Zuschlag.

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Blattspreite

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:34
 
Die Blattspreite (Lamina) bildet in der Regel den flächigen Hauptteil des Blattes und wird oft als das eigentliche Blatt aufgefasst. Sie sitzt gestielt oder ungestielt am Spross. Die Blattspreite kann einfach und ungeteilt (z. B. Funkie) oder geteilt bzw. zusammengesetzt sein. Hierbei unterscheidet man fiederartig geteilte (z. B. Rose) und fingerförmig geteilte Blätter (z. B. Kastanie).
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dekorativ

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:35
 

Diese Gestaltungsart zielt auf eine besonders schmückende, üppige Gesamtwirkung des Werkstücks. Die wesentlichen Kriterien lauten:

  • Eine symmetrische Ordnung wird bevorzugt.
  • Der Gesamtumriss wirkt ganz oder zumindest relativ dicht und geschlossen.
  • Alle verwendeten Werkstoffe ordnen sich der Gesamtwirkung unter und geben ihre Eigenpersönlichkeit, ihren Geltungsanspruch weitgehend auf.
  • Die Werkstoffe können gestalterisch gegenüber ihrer natürlichen Erscheinungsform verändert werden.
  • Warenvielfalt und/oder größere Warenmengen führen zu üppiger Fülle.
  • Auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel wie Bänder finden Verwendung.
  • Typische Gefäße zeigen klassische und antike und/oder bauchig-füllige Formen.
  • Die Formbinderei kann als spezielle Ausprägung dieser Gestaltungsart verstanden werden.

Vergleiche dazu das zweite oben genannte Kriterium.

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Dorn

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 10:49
 

Dornen sind umgebildete Blätter oder Sprosse, also Planzenorgane, die von Leitbündeln durchzogen sind. Sie sind fest mit den inneren Bereichen des Sprosses verbunden, aus dem sie herauswachsen. Sie lassen sich im Vergleich mit Stacheln schwer entfernen. Beispiele: Schlehe, Sanddorn und auch Kakteen.

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Dränung

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 10:54
 

Die Dränung dient dem Entwässern des Substrats bzw. der Erde in einer Pflanzung. In der Floristik ist insbesondere das Dränieren von Pflanzschalen und Pflanztöpfen mit passendem Dränmaterial von Bedeutung. Dazu werden im unteren Bereich des Gefäßes z. B. Blähtonkugeln oder Tonscherben eingefüllt und mit wasserdurchlässigem Vlies bedeckt, damit die Erde nicht nach und nach in das Dränmaterial eingeschlämmt wird. Bei Gefäßbepflanzungen für das Freiland muss zur Dränung außerdem wenigstens ein Wasserabflussloch vorhanden sein. Bei Zimmer-Pflanzschalen ist dies nicht möglich. Umso großzügiger muss hier die Dränschicht sein und es muss entsprechend vorsichtiger gegossen werden. Eine mögliche alternative Schreibweise ist „Dränage“, während die Schreibweise „Drainage“ als veraltet gilt.

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Embolie

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 08:56
 

Unter einer Embolie versteht man das teilweise oder vollständige Verstopfen einer Röhre, in der normalerweise ein Stofftransport stattfindet (Blut in einer Ader, Fotosyntheseprodukte in Phloem-Siebzellen, Wasser mit Nährstoffen in Xylem-Tracheen). Die Verstopfung kann durch feste Partikel erfolgen oder durch Luftbläschen, die die Kapillarkräfte eines Flüssigkeitsfadens in einer dünnen Röhre unterbrechen.

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Epidermis

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:12
 

Als Epidermis bezeichnet man die äußere Zellschicht, also das Abschlussgewebe von Blättern und Sprossen. Meist diente diese Außenhaut dem Schutz des darunterliegenden Gewebes, so dass die Epidermiszellen eine nach außen hin verdickte und verstärkte Zellwand aufweisen. Zusätzlich kann noch eine Wachsschicht, die so genannte Kutikula, aufliegen.

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Epiphyt

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:37
 

Der Begriff Epiphyt stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf einer anderen Pflanze wachsend“. Epiphyten siedeln auf anderen Pflanzen, um die höher gelegenen und damit lichtreicheren Zonen dichter Wälder zu erreichen. Sie entziehen ihren Wirten dabei keine Nährstoffe, sind also keine Schmarotzer. Um an Nährstoffe zu gelangen, haben sie spezielle Anpassungen entwickelt.

  • Saugschuppen nehmen Wasser und Nährstoffe aus dem Regen auf,
  • Blattzisternen sammeln Regenwasser und herunterfallende Stoffe wie Blätter, die hier in der Folgezeit zu Humus zerfallen.
  • Die Wurzeln haben häufig eine spezielle, besonders aufnahmefähige Außenhaut.
  • Auch Speicherorgane und die Reduktion des Stoffwechsels in Trockenphasen kommen vor.

Insgesamt kommen Epiphyten durch ihre Anpassung an ihren speziellen Lebensraum mit Wasser- und Nährstoffmangel relativ gut zurecht. Beispiele für Epiphyten sind Geweih- und Nestfarn, viele, vor allem tropische Orchideen, die meisten Bromelien-Arten, manche Kakteen-Arten und auch Flechten sowie Moose.
Pflanzen, die unmittelbar am Boden in der Erde wurzeln, bezeichnet man zur Abgrenzung gegenüber den Epiphyten als terrestisch wachsend.


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