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T

Nutzerbild Gordian Jenal

Typische Fehler beim Zusammenbinden von Sträußen

von Gordian Jenal - Montag, 20. Juni 2016, 12:08
 
  • Die Bindestelle wird zu locker gearbeitet, so dass die Werkstoffe verrutschen und in der Bindestelle insgesamt wackeln.
  • Die Bindestelle wird zu fest gebunden, so dass Stiele gequetscht werden oder abbrechen.
  • Das Zwischenbinden erfolgt handwerklich unsauber, was meist zu lockeren Werkstoffstielen führt und eine unschön aussehende Bindestelle ergibt.
  • Störende Blätter, Nebentriebe etc. verbleiben in und/oder unterhalb der Bindestelle.
  • Das Verknoten des Bindehilfsmittels erfolgt nicht richtig oder ist zu locker, so dass sich der Knoten löst.

V

Nutzerbild Carolin Hetzel

Vakuole

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 09:05
 

Pflanzliche Zellen sind, wenn sie größer werden, nicht mehr vollständig von Zellplasma gefüllt, da dieses nicht in solcher Menge entstehen kann. Stattdessen entwickeln sich Vakuolen, die man bei ihrer Entdeckung zunächst für leer hielt (Vakuum). Sie enthalten jedoch den Zellsaft, der hauptsächlich aus Wasser und verschiedenen darin gelösten Stoffen besteht: Ätherische Öle, Glykoside, Alkaloide, Farbstoffe gehören dazu. Das Anthocyan, das je nach Säuregrad des Zellsafts Töne von Rot bis Blau zeigt, und die gelben Flavonole können Blüten- und Blattfärbungen bestimmen (z. B. Blutblättrigkeit). Weitere Aufgaben der Vakuole sind Stoffspeicherung und die Erzeugung des Turgordrucks sowie osmotischer Vorgänge, denn der Tonoplast, der die Vakuole vom Zellplasma abgrenzt, ist wie das Plasmalemma, die Außenhaut des Plasmas, semipermeabel.

Nutzerbild Gordian Jenal

vegetativ

von Gordian Jenal - Montag, 18. Juli 2016, 13:03
 

Mit dieser Gestaltungsart erzielt man eine naturhafte Wirkung. Die wesentlichen Kriterien lauten: • Die Asymmetrie wirkt besonders natürlich.

  • Die natürlichen Bewegungsformen müssen als Wuchsformen beachtet werden.
  • Eine Verfremdung der Werkstoffe verbietet sich.
  • Es sollten nur Pflanzen miteinander kombiniert werden, die auch in der Natur zusammen vorkommen könnten (Pflanzensoziologie). Hierbei geht es um Vorstellbarkeit und nicht um genaue Nachahmung natürlicher Pflanzengesellschaften.
  • Die natürliche Vegetations-, Blüte- oder Fruchtzeit muss berücksichtigt werden. Dabei ist z. B. die Verwendung unterschiedlicher Blüh- oder Fruchtstadien vorteilhaft.
  • Der Geltungsanspruch einer Pflanze muss beachtet werden.
  • Jeder Werkstoff hat seinen eigenen Wuchspunkt. Dies bedingt meist die parallele oder frei-ungeregelte Anordnungsart. Neben vielen Wuchspunkten kann ein gemeinsamer Wuchspunkt der Werkstoffe allenfalls als imaginärer, unter dem Gefäßboden liegender Wuchspunkt vorhanden sein.
  • Die Basisgestaltung bzw. Bodengestaltung muss passend zum natürlichen Umfeld der verwendeten Pflanzen erfolgen.
  • Gefäße sollen möglichst natürlich-erdig erscheinen. Haben sie jedoch ein technisch-konstruiert wirkendes Aussehen, müssen sie ihre Funktion als Umgrenzung des naturnah gestalteten Bereichs des Werkstücks gut erkennen lassen. Die Gefäße haben so die Aufgabe eines Bildrahmens, der den Ausschnitt bei einer Naturbetrachtung festlegt.

W

Nutzerbild Carolin Hetzel

Wasserhärte

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 08:58
 

Als Wasserhärte wird, vereinfacht ausgedrückt, die Konzentration bestimmter Ionen vor allem von Calcium und Magnesium bezeichnet. Daraus können unlösliche Stoffe wie Kalk entstehen, z. B. wenn Wasser gekocht wird, als Rückstand bei Verdampfung oder wenn dem Wasser Kohlendioxid entzogen wird. Eine hohe Wasserhärte behindert die Löslichkeit von Nährsalzen bzw. auf die Aufnahmekapazität des Wassers an entsprechenden Nährstoffionen. Weiches Wasser ist daher für Schnittblumen vorzuziehen. Die Wasserhärte wurde früher z. B. in Grad deutscher Härte (° dH) oder französischer Härte (° fH) gemessen. Inzwischen wird die Einheit Millimol pro Liter (mmol/l) verwendet, wobei Mol die Stoffmenge angibt. 1° dH entsprechen 0,1783 mmol/l an Härtebildnern im Wasser.

Nutzerbild Carolin Hetzel

Wuchspunkt

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 13:05
 

Der Wuchs- oder Wachstumspunkt ist der gedanklich vorgestellte Ausgangspunkt einer pflanzlichen Wuchsbewegung. Hier setzt die Linie an, die z. B. ein Werkstoffstiel beschreibt und die gestaltungstheoretisch als Bewegungsform aufgefasst wird. Werkstoffe erscheinen also, als seien sie aus diesem Punkt entsprungen.
In der Botanik wird jedoch mit Wachstumspunkt die Stelle der Zellteilung und des weiteren Wachstums bezeichnet, die sich meist an der Spitze und nicht am Ursprung eines Sprosses befindet (Fachbegriff: Apex). Daher kann man, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, gestaltungstheoretisch auch vom Ursprungspunkt sprechen. Auch vom Bewegungsmittelpunkt ist zuweilen die Rede und der Begriff des Entwicklungspunkts wird verwendet. Darunter kann aber auch der Zielpunkt verstanden werden, auf den eine Bewegung hinführt. Um Missverständnisse zu vermeiden, müssen die Begriffe scharf getrennt und eindeutig verwendet werden.

Z

Nutzerbild Carolin Hetzel

Zellulose

von Carolin Hetzel - Freitag, 12. Februar 2016, 11:11
 

Zellulose, auch Cellulose geschrieben, ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden. Zellulosemoleküle lagern sich zu größeren, komplexeren Strukturen zusammen, die als reißfeste Fasern in Pflanzen häufig statische Funktionen haben. Materialkundlich ist Zellulose als so genannter Zellstoff in der Papierherstellung und als Viskose (chemisch veränderte Zellulose) in der Bandherstellung von Bedeutung. Für die Folienherstellung wird Zellulose ebenfalls als Viskose oder als Celluloseacetat verwendet. Eine wichtige Eigenschaft der Produkte, die aus Zellulose gefertigt werden, ist ihre Verrottbarkeit, die aber bei chemisch veränderter Zellulose nur unter industriellen, gesteuerten Bedingungen realisierbar ist.


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