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E

Nutzerbild Carolin Hetzel

Epidermis

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:12
 

Als Epidermis bezeichnet man die äußere Zellschicht, also das Abschlussgewebe von Blättern und Sprossen. Meist diente diese Außenhaut dem Schutz des darunterliegenden Gewebes, so dass die Epidermiszellen eine nach außen hin verdickte und verstärkte Zellwand aufweisen. Zusätzlich kann noch eine Wachsschicht, die so genannte Kutikula, aufliegen.

Nutzerbild Carolin Hetzel

Epiphyt

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:37
 

Der Begriff Epiphyt stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf einer anderen Pflanze wachsend“. Epiphyten siedeln auf anderen Pflanzen, um die höher gelegenen und damit lichtreicheren Zonen dichter Wälder zu erreichen. Sie entziehen ihren Wirten dabei keine Nährstoffe, sind also keine Schmarotzer. Um an Nährstoffe zu gelangen, haben sie spezielle Anpassungen entwickelt.

  • Saugschuppen nehmen Wasser und Nährstoffe aus dem Regen auf,
  • Blattzisternen sammeln Regenwasser und herunterfallende Stoffe wie Blätter, die hier in der Folgezeit zu Humus zerfallen.
  • Die Wurzeln haben häufig eine spezielle, besonders aufnahmefähige Außenhaut.
  • Auch Speicherorgane und die Reduktion des Stoffwechsels in Trockenphasen kommen vor.

Insgesamt kommen Epiphyten durch ihre Anpassung an ihren speziellen Lebensraum mit Wasser- und Nährstoffmangel relativ gut zurecht. Beispiele für Epiphyten sind Geweih- und Nestfarn, viele, vor allem tropische Orchideen, die meisten Bromelien-Arten, manche Kakteen-Arten und auch Flechten sowie Moose.
Pflanzen, die unmittelbar am Boden in der Erde wurzeln, bezeichnet man zur Abgrenzung gegenüber den Epiphyten als terrestisch wachsend.

F

Nutzerbild Gordian Jenal

formal-linear

von Gordian Jenal - Montag, 18. Juli 2016, 12:39
 

Diese Gestaltungsart wird wegen des weniger natürlich, sondern wie gezeichnet wirkenden Einsatzes der Werkstoffe auch grafische Gestaltungsart genannt und stellt Formen und Linien, bzw. die jeweilige Wuchsbewegung, in den Vordergrund. Die wesentlichen Kriterien lauten:

  • Die asymmetrische Ordnung wird bevorzugt.
  • Eine Beschränkung auf wenige, wesentliche Werkstoffe ergibt eine besonders deutliche Wirkung.
  • Große Freiräume lassen alle Einzelformen klar erkennen.
  • Die Bewegungsformen steigern sich in ihrer Wirkung durch Verwendung von Formkontrasten.
  • Die Gleichförmigkeit in einer Formation ist jedoch ebenfalls möglich.
  • Persönlichkeit und Geltungsanspruch der Werkstoffe können herausgestellt werden, sind jedoch nicht zwingendes, vorrangiges Kriterium.
  • Die Werkstoffe können gestalterisch gegenüber ihrer natürlichen Erscheinungsform verfremdet werden.
  • Auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel finden Verwendung.
  • Gefäße sind als gestalterisch relevante Form von besonderer Bedeutung, zumal sie in der Regel gut sichtbar bleiben.
  • Geometrische Formen und außergewöhnliche Unikatformen sind besonders günstig.
Nutzerbild Carolin Hetzel

Fotosynthese

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 08:57
 

Pflanzen produzieren in ihren Zellen bei richtiger Temperatur und ausreichender Lichtbestrahlung mit Hilfe ihres Chlorophylls aus den anorganischen Stoffen Wasser und Kohlendioxid den organischen Stoff Traubenzucker. Dabei wird Sauerstoff an die Luft abgegeben und die Lichtenergie im Traubenzucker gebunden. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese oder mit einem veralteten Begriff Assimilation. Als Fotosyntheseprodukte werden die gebildeten Stoffe bezeichnet, vor allem der lösliche Traubenzucker, der sich innerhalb der Pflanze im Saftfluss des Leitungsbahnensystems leicht verteilen lässt. So steht der Traubenzucker allen Bereichen der Pflanzen als Energiequelle und als Grundbaustein für weitere Stoffe (z. B. Stärke und Fette) zur Verfügung, die damit ebenfalls Produkte der Fotosynthese sind.

G

Nutzerbild Carolin Hetzel

Gestaltungsart

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:44
 

Mit floristischen Gestaltungsarten bezeichnet man verschiedene Kriterienzusammenstellungen für floristisches Gestalten. D. h. es kommen jeweils gestalterische Gesetzmäßigkeiten und dazu passende Eigenschaften des pflanzlichen Werkstoffs und der Materialien zur Geltung, die sich in ihrer Kombination gegenseitig sinnvoll ergänzen und in einer zielgerichteten Weise steigern. Die jeweiligen Zusammenstellungen der Bedingungen und Kriterien der einzelnen Gestaltungsarten sind also logisch miteinander verknüpft. Man unterscheidet in der Regel:

Nutzerbild Carolin Hetzel

Gestaltungselement

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:43
 

Der Begriff Gestaltungselement umfasst, im Unterschied zum Begriff der dinglichen Gestaltungsmittel, die grundlegenden Prinzipien und Kategorien des Gestaltens. Beim gegenständlichen Gestalten (im Gegensatz z. B. zu Musik- oder Textgestaltungen) beziehen sie sich im Wesentlichen auf die Elemente Form und Farbe sowie deren vielfache Beziehungen zueinander. Farbharmonien, Kontraste von Farben oder Formen, Proportionen, Ordnungsarten, Gestaltungsarten, Bewegungsformen, Gruppierung etc. sind Beispiele.

Nutzerbild Carolin Hetzel

Gestaltungsmittel

von Carolin Hetzel - Dienstag, 22. März 2016, 08:49
 

Der Begriff Gestaltungsmittel bezeichnet, im Unterschied zum Begriff Gestaltungselement, die dinglich-sachlichen Mittel des Gestaltens. Gemeint sind also alle Werkstoffe und Materialien, mit denen eine Gestaltung ausgeführt wird. Die technischen Hilfsmittel versteht man nicht als Gestaltungsmittel, solange sie keine gestalterisch sichtbare Funktion haben, obwohl sie zur Umsetzung der Gestaltung letztlich unabdingbar sind.

Nutzerbild Carolin Hetzel

Gießrand

von Carolin Hetzel - Freitag, 4. Dezember 2015, 09:06
 

Unter Gießrand versteht man den ein bis zwei Finger breiten Überstand eines Topf- oder Schalenrandes über die im Schalen- oder Topfinneren angrenzende Substratoberfläche. Dieser Rand ist erforderlich, damit beim Gießen kein Wasser über den Rand aus dem Gefäß herausläuft und eventuell sogar Substratteile ausschwemmt. Beachtet man beim Pflanzen die technische Forderung, einen Gießrand zu erarbeiten, wird das spätere Gießen erleichtert. Verschmutzungen werden vermieden, das Einsickern des gesamten Gießwassers macht die Wassermenge leichter abschätzbar und sichert eine gute Versorgung.

Nutzerbild Carolin Hetzel

Gruppierung

von Carolin Hetzel - Montag, 18. Juli 2016, 12:45
 

Der Begriff der Gruppierung oder des Gruppierens kann verschiedene, allerdings eng miteinander verknüpfte Bedeutungen haben:

  • Das Gruppieren benennt die handwerkliche Tätigkeit als sachliches Zusammenstellen von Einzelteilen. Das Gruppieren ist im Sinne des gestalterischen Vorgangs gemeint, also der Formgebung durch Gruppenbildung.
  • Die Gruppierung bezeichnet nicht den Handlungsablauf, sondern das Ergebnis als bestehende Zusammenstellung mehrerer Gegenstände. Damit wird der Begriff mit dem Wort Gruppe gleichgesetzt.
  • Die Gruppierung kann auch, als Abgrenzung zum Begriff der Gruppe, eine Gesamtheit mehrerer Gruppen bezeichnen. So besteht eine asymmetrische Gruppierung z. B. aus meist den drei Gruppen Haupt-, Gegen- und Nebengruppe.

Das Gruppieren von Werkstoffen kann auch als gruppierende Positionierungsart bezeichnet werden. Die beiden anderen heißen gestreute und gereihte Positionierungsart.

I

Nutzerbild Carolin Hetzel

Ion

von Carolin Hetzel - Freitag, 12. Februar 2016, 09:49
 

Atome oder Moleküle, die positiv oder negativ elektrisch geladen sind, nennt man Ionen. Positiv geladene Ionen heißen Kationen, negativ geladene Anionen. Solche Ionen entstehen durch Zerfall größerer Moleküle z. B. bei der Lösung von Düngersalzen in Wasser. In der dann vorliegenden Ionenform können Pflanzenzellen die Nährstoffe aufnehmen.


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